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Brechen. Die Gemarkung der Gemeinde Brechen konnte bei frühlingshaften Temperaturen aufatmen. In diesem Jahr waren rund 80 Helferinnen und Helfer bei der Aktion „Sauberhaftes Brechen“ dabei mit Unterstützung durch die Mitarbeiter des Bauhofes. Organisator Heinz Dieter Basquitt hatte seine Erfahrungen der Vorjahre in die Planung einfließen lassen und so konnten die Helfer/innen ausgestattet mit aktuellen Streckenvorschlägen die Gemarkung vom Müll befreien, der gedankenlos oder einfach nur aus Bequemlichkeit liegen gelassen wurde. Absolut schade und unnötig, wie Bürgermeister Frank Groos am Rande der traditionellen Begrüßungsrunde auf dem Festplatz in der herrlichen Frühlingssonne anmerkte. Es sind im gesamten Gemeindegebiet genügend Mülleimer aufgestellt, die regelmäßig durch die fleißigen Mitarbeiter des Bauhofes geleert werden. Bürgermeister Frank Groos hofft, dass derartige Aktionen dazu beitragen, das Bewusstsein für die Natur zu sensibilisieren und Verantwortung zu übernehmen – für seinen eigenen Müll, aber auch für eine nachhaltige Müllvermeidung. Nach der Sammelaktion gab es noch einen kleinen Imbiss zur Stärkung und als Dankeschön der Gemeinde beim DRK-Ortsverein Niederbrechen. Bürgermeister Frank Groos bedankte sich bei allen teilnehmenden Personen, Vereinen, Kirmesburschen und –mädchen und bei Heinz Dieter Basquitt für die sehr gute Organisation. © FOTO-EHRLICH.de / Peter Ehrlich

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Limburg-Weilburg. Landrat Michael Köberle hat den Bürgermeisterinnen und Bürger-meistern des Landkreises Limburg-Weilburg einheitliche mobile Warn- und Durchsage-einrichtungen in einem Gesamtwert von rund 95.000 Euro übergeben. Über die Säule D des Zukunftsfonds Limburg-Weilburg konnte eine 50-prozentige Förderung des Projektes realisiert werden. Die restlichen Kosten teilten sich der Landkreis sowie die einzelnen Kommunen.

Im Nachgang zu den Starkregenereignissen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz (Ahrtal) wurde unter anderem ein großes Defizit in der Warnung der Bevölkerung festgestellt. Daraufhin hat sich der Landkreis mit den kreisangehörigen Kommunen bera-ten und sich um eine Lösung im Sinne der mobilen Sirenen bemüht. Alle Kommunen haben sich zu einer gemeinsamen Beschaffung von einheitlichen mobilen Warn- und Durchsageeinrichtungen entschieden.

„Mit den angeschafften Geräten, die eigens für den Landkreis Limburg-Weilburg konfigu-riert wurden, können neben den normalen Sirenentönen für Feuer, Warnung der Bevöl-kerung, Entwarnung und Evakuierung auch Durchsagen oder vorab aufgezeichnete Sprach-Nachrichten über USB-Stick, Speicherkarte ausgegeben werden. Zudem haben die Sirenen ein Bluetooth-Modul erhalten, sodass man über Smartphones etc. eine Ver-bindung herstellen kann. Die Sirenen werden per Magnetplatte beispielsweise auf den Fahrzeugdächern der Feuerwehrfahrzeuge befestigt. So kann man im Einsatzfall mobil durch die Ortschaften fahren kann, um die Bevölkerung zu warnen oder zu informieren“, erläuterte Landrat Köberle bei der Übergabe in Elz.

Auf Initiative von Landrat Michael Köberle hat der Kreistag die Einrichtung des Zukunftsfonds Limburg-Weilburg – Stark und Innovativ – beschlossen. Ziel des Fonds ist die Stärkung der ländlichen Regionen des Landkreises Limburg-Weilburg im Hinblick auf Infrastruktur und Mobilität, insbesondere für ältere Menschen. Hierzu zählen auch die Förderung und Ausbildung im kommunalen Brandschutz sowie der in den Fokus rückende Klimaschutz. Der Fonds besteht aus insgesamt fünf Säulen. Säule A beschäftigt sich mit preisgünstigem Wohnraum und setzt auf das von 2017 bis 2020 laufende Programm des Landkreises zur Errichtung von preisgünstigem Wohnungsbau mit 1,2 Millionen Euro pro Jahr – also 4,8 Millionen Euro insgesamt – auf. Danach wurde für die Säule A jährlich eine Million Euro im Haushalt eingestellt. In Säule B wird die kommunale Infrastruktur, unter anderem Sammeltaxi, Radverkehrsnetze, Breitband, Revitalisierung von Ortskernen, Sanierung von Bausubstanzen, ortsbildgerechte gestalterische Maßnahmen und soziale Einrichtungen (Kinderbetreuung etc.), mit jährlich 1,9 Millionen Euro gefördert. 135.000 Euro stehen für Säule C bereit, womit der kommunale Brandschutz unterstützt werden soll. 300.000 Euro stehen ferner in Säule D für den kommunalen Klimaschutz und entsprechende Nachhaltigkeitsprojekte zur Verfügung. Die zusätzlich aufgelegte Säule E zur Förderung der Vereine wurde ausgestattet mit 1,75 Millionen Euro. © Landkreis Limburg-Weilburg

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Niederbrechen. Auf sehr hohes und engagiertes Interesse stieß der Erste-Hilfe-Kurs, der am letzten Wochenende bei der Freiwilligen Feuerwehr Niederbrechen stattfand. Das Vermitteln von Erste-Hilfe-Kenntnissen ist durch eine Ausbildungsordnung geregelt und stellt sicher, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Themen behandelt und vermittelt werden. Um so größer war auch auf Seiten der DRK-Erste-Hilfe-Ausbilderin Jeanette Cologna die Begeisterung und Freude, gerade bei der Feuerwehr diesen Kurs halten zu dürfen. Feuerwehrleute sind die Menschen, auf die wir uns verlassen können, wenn es brennt, wenn es darum geht, in Notlagen zu helfen. In dieser sogenannten „Garantenstellung“ werden sie, wie auch die Mitglieder des DRK, in der Bevölkerung wahrgenommen. Gerade auf dem Land kennt man sich und nicht selten sieht man sich in unterschiedlichen Zusammenhängen in unterschiedlichen Funktionen und hilft sich gerne. So war es ein sehr interessierter Kurs, bei dem der aktive Unterricht und die angenehme Lernatmosphäre in den Räumen der Feuerwehr den sonnigen Samstag wie im Flug vergehen ließen. Theorie mit Praxis zu verknüpfen hilft, die vermittelten Themen zu festigen und auch die Erste-Hilfe-Kenntnisse auf den neusten Stand zu bringen. Aktualisieren auch Sie Ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse und informieren Sie sich über entsprechende Kursmöglichkeiten in Ihrer Nähe: www.DRK-KV-Limburg.de (Peter Ehrlich /DRK-Brechen)

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Niederbrechen. Klein, bescheiden und vor allem sehr dankbar wurde im engsten Kreis das 10jährige Bestehen der DRK-Spielenachmittage um Monika Stahlheber gefeiert. Die Seniorenarbeit liegt ihr am Herzen und genauso ist es umgekehrt.

Wer einmal den herzlichen Umgang unter- und miteinander in den liebevoll gestalteten Spielenachmittagen von Monika Stahlheber und ihren derzeit 8 Teilnehmer/innen miterlebt hat, kommt gerne wieder und erzählt es weiter. Mit sechs Spieler/innen hat es damals angefangen. Geboten werden Gesellschaftsspiele bei Kaffee, Tee und einem Plätzchen oder Kuchen.

Es geht um die Agilität im Alter. Spielerisch die grauen Zellen fordern, Erinnerungen an längst bekannte Spiele abrufen und mit neuen Spielen verknüpfen. Der Spaß und die Geselligkeit sind Faktoren, die Freude bereiten, auf die man sich freut - gerne nimmt man den Weg hinauf zur Kulturhalle auf sich, so ist die Durchblutung angeregt und nach Hause geht's dann mit Schwung. Teilnehmer/innen aus der Gemeinde Brechen, die nicht mehr ganz so mobil sind, melden sich in jedem Fall bitte vorher bei Mandy Pappelbaum.

Die Spielenachmittage sind immer am 1. Freitag im Monat von 15 - 16:30 Uhr in der Kulturhalle am Runkler Weg in Niederbrechen. Sich auf etwas freuen können, auf Menschen freuen, mit denen man gerne Zeit verbringt, sich austauschen kann - wider die Einsamkeit im Alter, das ist ein Angebot, welches gerne angenommen wird. Monika Stahlheber bietet daneben noch das Gedächtnistraining an, im Grundgedanken richtet es sich ebenfalls an Senioren, aber auch jüngere Teilnehmer/innen sind ausgesprochen herzlich
willkommen.

Dies gilt übrigens für beide Angebote. Das Gedächtnistraining findet immer am 3. Freitag im Monat von 15-16 Uhr statt. Wer Fragen zu den Angeboten hat, sich vorab informieren oder gerne anmelden möchte, einfach direkt melden beim DRK-Kreisverband Limburg, Mandy Pappelbaum 06431 9190-0. Mehr Informationen zu den Angeboten des DRK-Ortsvereins Niederbrechen im Internet unter www.DRK-Brechen.de (© Peter Ehrlich /DRK-Brechen.de)

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Hadamar. Aus bislang ungeklärter Ursache strömte Propangas an einer Abfüllanlage im Hadamarer Ortsteil Niederzeuzheim aus. Hieraus ergab sich eine Lage, die den Einsatz weiterer Kräfte erforderlich machte.

Am 26.02.24 wurde zunächst um 11:46 Uhr der DRK-Ortsverein Frickhofen mit dem RTW zur Ablöse des Regelrettungsdienstes alarmiert, um 11:50 Uhr erfolgte die Alarmierung des 2. Betreuungszuges, um 12:09 Uhr wurde der ELW-Rettungsdienst alarmiert. Und um 14:32 Uhr wurde der 1. San-Zug alarmiert.

Allein aus dem Bereich des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Limburg waren 91 Einsatzkräfte mit 22 Fahrzeugen über 1.612 Stunden im Einsatz.

Neben der rettungsdienstlichen Absicherung der vor Ort befindlichen Einsatzkräfte galt es, eine Einsatzleitung zu bilden, eine Notunterkunft einzurichten, die zu evakuierenden Bewohner zu registrieren und deren Verpflegung sicherzustellen. Im ersten Schritt erfolgte die Unterbringung und Versorgung der Betroffenen in der Mehrzweckhalle Niederzeuzheim. Aufgrund der räumlichen Nähe zum Schadensort wurde jedoch nach Erweiterung des Sicherungsradius entschieden, in die Mehrzweckhalle Oberzeuzheim zu verlegen, in der dann die Notunterkunft errichtet wurde. Anfänglich wurde der RTW aus Frickhofen kurzfristig für die Registrierung der evakuierten Personen eingesetzt, bis die Kräfte der Betreuungszüge übernahmen. Der RTW übernahm dann zusammen mit dem NEF-Limburg die Sicherstellung der rettungsdienstlichen Versorgung der Einsatzkräfte an vorderster Linie. Wie im KatS-Konzept des Landkreises Limburg-Weilburg vorgesehen, unterstützte der ELW-Rettungsdienst (ELW-RD) – speziell wurden hier die „weißen“ Einheiten geleitet: der Rettungsdienst, die Drohnenstaffel sowie die Sanitäts- und Betreuungszüge.

Aufgrund der Komplexität des Einsatzverlaufes, der weiterhin bestehenden hohen nicht eingrenzbaren Gefahr, zeichnete sich am Ende des ersten Einsatztages ab, dass die Kräfte in der Lage für mehrere Tage gebunden sein werden. Durch die Explosion des Wohnhauses kurz nach Mitternacht war die ursprünglich gedachte Ruhephase für die Einsatzkräfte abgebrochen worden.

Mit der Dauer der Lage, stieg die Anzahl der Verpflegungseinheiten stetig durch die steigende Anzahl von Einsatzkräften. Für die in der Notunterkunft untergebrachten oder anderweitig evakuierten Bürgerinnen und Bürger galt es dann, sich um zurückgelassene Haustiere und die Beschaffung von lebensnotwendigen Medikamenten zu kümmern. Hier war die örtliche Freiwillige Feuerwehr der Partner vor Ort für die Übernahme der Versorgung der Tiere.
Sicherlich wird dieser Einsatz zu den größeren Einsatzlagen der Drohnenstaffel im Flugbuch seinen Niederschlag finden, so haben doch ihre Livebilder im ELW2 und dem ELW-RD genauso zur Erstellung eines aktuellen Lagebildes beigetragen, wie auch Detailaufnahmen von der Einsatzstelle, die für die Experten von unschätzbarer Bedeutung bei der laufenden Lageentwicklung waren.

In der Großküche des Malteser Hilfsdienstes am Standort in Eschhofen wurden die Warmspeisen für die Helfer- und Betroffenenverpflegung erstellt. Hierbei wurde auch auf die kulturellen Wünsche Rücksicht genommen. Die Warmverpflegung wurde mittels Thermophore an die jeweiligen Einsatzabschnitte (Notunterkunft Oberzeuzheim, Einsatzleitung Elbhof und Abschnittsleitung Sportplatz Niederzeuzheim) verbracht, dies geschah auch mit den Komponenten für die Kaltverpflegung. Ein Verpflegungszelt im Bereich des ELW2-Standortes ermöglichte die Eigenverpflegung im Einsatzgeschehen je nach Lageentwicklung.

Das Einsatzkonzept des Landkreises Limburg-Weilburg hat sich auch in diesem Einsatz bewährt, so rücken bei derartigen Einsatzlagen stets beide Betreuungszüge gemeinsam aus, die dann auf das KatS-Material des Landes Hessen zurückgreifen und um organisationseigene Materialien ergänzen. Die Zusammenarbeit zwischen Landkreis, Stadt Hadamar und Einsatzleitung hat harmonisch und sehr effektiv geklappt, so hat der Bauhof z.B. mittels bespannter Bauzäune innerhalb der Halle für getrennte Schlafbereiche und ein Techniker für eine Warme Halle sorgen können.

Die Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgte über DigitalPager bzw. mittels APP-Alarm von 3OS – hierüber erfolgten auch die Helferabfragen für die Folgetage. Neben Informationen auf den Internetpräsenzen der Stadt Hadamar erfolgte die Warnung und Information der Bevölkerung über KatWarn.

Gesamtverantwortlich für den Einsatz des DRK war die Kreisbereitschaftsleitung - die Zusammenarbeit mit allen Einheiten, Hilfsorganisationen und Institutionen waren hervorragend und problemlos. Es wurde zu jeder Zeit, jeder nach seinen Bedürfnissen unterstützt und respektiert.

Durch die taktische Aufstellung des ELW2 und ELW-RD am Elbhof waren die Informations- Alarmierungs- und Abstimmungswege kurz – die Zusammenarbeit funktionierte hervorragend.

Der ELW2 übernahm die Abwicklung des Einsatzstellenfunks und entlastete somit auch den Betriebsfunk des Landkreises Limburg-Weilburg während des gesamten Einsatzes. Die IuK Gruppe des Landkreises und das THW OV Limburg unterstützten den ELW-RD und die Drohnenstaffel optimal bei der Sicherstellung der Stromversorgung.

Um ein Gefühl für die Einsatzdimension zu geben:

Ausgegeben wurden 975 Portionen Frühstück, 2.030 Portionen Warmverpflegungen und 340 Portionen Nachtverpflegung. Dazu wurden 3 Paletten Mineralwasser sowie 3.000 Tassen Warmgetränke (Kaffee/Tee) ausgegeben.

Für alle neben der sowieso schon angespannten und durchaus als sehr gefährlich zu bezeichnenden Lage war die Alarmierung in der ersten Nacht nach der Explosion des Wohnhauses – der zum Glück nach allem Anschein nach ohne schwere Personenschäden ablief, aber die Dramatik der Lage unterstrich.

Ab Freitagabend konnten sukzessive Einsatzkräfte aus dem Einsatz entlassen werden. Zuerst der San-Zug, dann das NEF mit Notarzt, gefolgt vom RTW und der Drohnenstaffel. Am Freitagabend konnte dann auch der ELW-RD seinen Dienst beenden. Lediglich der Betreuungsdienst musste noch bis Samstag durchhalten, da die Bevölkerung erst am Samstagvormittag wieder in ihre Häuser durfte.

Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz – dementsprechend wurde nach der Rückkehr in die Unterkünfte die Einsatzbereitschaft von Material und Fahrzeugen wieder hergestellt. Fahrzeuge wurden gereinigt und getankt, verbrauchtes Material aufgefüllt und nachbeschafft und die Lebensmittelvorräte wieder aufgefüllt.

Für alle Helferinnen und Helfer sowie die Betroffenen bestand während der ganzen Zeit die Möglichkeit der Nutzung der Psychosozialen Notfallversorgung.

Die Einsatzstrukturen haben sich während der Abarbeitung der Lage hervorragend bewährt, der respektvolle und kooperative Umgang über alle Organisationsgrenzen hinweg lassen dankbar auf die geleistete Arbeit zurückblicken.

Ein ausgesprochen herzliches Dankeschön geht an alle eingesetzten Kräfte – auch die Einwohner haben mit großen Bannern ihrer Dankbarkeit gut sichtbar Ausdruck verliehen.

© Peter Ehrlich / DRK-Kreisverband-Limburg